Paarbeziehung im Wandel
..der Zeit; und warum jetzt Eheberatung?
Die Frau sorgt für die reine Wäsche. Die Frau zieht die Kinder groß und sorgt für leckeres Essen.
Der Mann wird von ihr umsorgt. Kommt er nach Hause stehen schon die Pantoffeln bereit, die Zeitung liegt vorbereitet auf dem Esstisch.
Das Essen dampft in den Töpfen und wird pünktlich zum Erscheinen des Hausherren aufgetischt.
Die Kindererziehung obliegt natürlich auch der Frau.
Pascha Mann darf/muss sich um die Beschaffung des Geldes kümmern. Ist er in der glücklichen Lage eine Bürotätigkeit auszuführen, kann er sich voll und ganz auf seinen Stand als Pascha/Macho konzentrieren. Muss er allerdings in der Fabrik oder am Band arbeiten, hat er mit der Bedienung durch sein „Heimchen“ eine kleine Erholungsphase in seinem Leben.
So und ähnlich sah es lange Zeit in Deutschen Haushalten aus.
Dann kamen die 1960er Jahre und große Wandlungen zogen durchs Land. Politische Umbrüche und der durchgesetzte Familiär-/Sexuelle Wandel der 68er Generation brachten Frischen Wind in unser Land. Endlich wurde der Sex ganz groß geschrieben und ungeniert zog überall die Freikörperkultur neue Spuren in die Strände der Seebäder.
Aber was geschah noch?
Die bis dahin noch im geheimen durchgeführten Sexpraktiken konnten plötzlich fast überall ausgelebt werden. Bordelle waren zwar noch immer verpönt aber trotzdem gab es auch hier einen Aufschub. Die Damen vom „Horizontalen Gewerbe“ begannen sich auf die Sexpraktiken die „Mann“ bevorzugte zu spezialisieren.
Aber auch die Frau hat endlich einen großen, lassen Sie es mich –Quantensprung- nennen, erreicht. Endlich galt die Hausarbeit etwas. Endlich durfte auch die Frau „richtige“ Berufe ergreifen. Nun konnten die Frauen in alte ursprüngliche Männerdomänen einbrechen.
Mit Beginn der 80er Jahre begann noch ein weiteres.
Die Frauen haben sich gestärkt und der Haushalt war nicht mehr das Nonplusultra für die Frau. Sie fing an Karriere zu machen und begann den Spagat zwischen Kinder-Ehe-Karriere zu lernen.
Und noch etwas geschah!
Die antiautoritäre Erziehung sollte unsere Kinder vor schwerem Schaden bewahren.
In der kurzen Zeit des großen und wie ich meine, positiven Wandels blieb aber eines auf der Strecke! Unsere innere, Archetypische, unbewusste Einstellung zum Leben, zu Beziehungen, zu Familie und Partnerschaft.
Spätestens jetzt fingen die Probleme an. Die Beziehungen die nun begannen, waren anfangs noch von der Liebe beseelt. Alles erstrahlt in Rosarotem Licht. Jeder in der Paarbeziehung fühlt sich wie auf Wolken. Alles ist so leicht. So unbeschwert. Der Mann umgarnt die Frau, die Frau genießt dies. Der Mann fühlt sich als Held. Die Frau schaut zu ihrem Held auf.
Er, der Held liest alle Wünsche von den Augen seiner „Beute“ der Angebeteten, der Auserkorenen ab. Sie sonnt sich in der Annerkennung die ihr entgegen gebracht wird. Er fühlt sich bestärkt ein „Starker Typ“ zu sein. Bekommt er doch regelmäßig das Lob welches sein inneres Ego so dringend nötig hat.
Streitigkeiten sind noch weit entfernt.
Doch dann kommt der Tag wo die zwei zusammen ziehen wollen. Eine gemeinsame Wohnung.
Zeitsprung
Zu dem, „alles gemeinsam tun wollen“, beginnt jetzt der harte und unerbärmliche Alltag Einzug zu halten in das Leben des einst so glücklichen Paares. Nun schleichen sich die Alltäglichkeiten in die Beziehung der zwei ein und langsam und unmerklich überkommt die Langeweile das Paar. Er ist zwischenzeitlich nicht mehr ihr Held. Der einstige Wolf des kleinen Rudels wurde immer mehr zum Pudel degradiert. Er erkennt dies aber nicht und fühlt sich unbewusst gar nicht wohl in seiner Haut. Fragt er sich doch; was ist hier eigentlich los?
Sie schaut nicht mehr zu Ihm hoch! Erkennt sie doch plötzlich wie sie auf ihn, den Pudel, herabschaut! Auch Sie denkt sich plötzlich; WAS? Warum?
Streitereien werden immer häufiger, immer heftiger.
Sind beide im Beruf eingebunden, so bestimmt dieser nunmehr ihr Leben. Sie kommen immer später nach Hause. Verbringen immer weniger Zeit mit dem Partner.
Muss Sie sich um die Kinder kümmern und hat sich nicht mehr einem Beruf zugewandt ist die Situation noch mal schlimmer. Wird sie dann immer mehr vernachlässigt, fühlt sie sich immer mehr auf das Abstellgleis gestellt. Immer gleich bleibende Kontakte zu Frauen ihresgleichen führen zu einem Gefühl des nicht verstanden seins. Kommt der Ehemann am Abend nach Hause, muß er sich die ganze Erlebniswelt der Frau anhören, obwohl er doch grad jetzt dringend eine Auszeit, etwas Ruhe bräuchte!
Hass, Intrigen, Wut und Eifersucht wo einst die große Liebe war.
Eingefrorene Kommunikation wo doch früher so viel diskutiert wurde.
Böse, finstere Gesichter wo früher so viel gelacht wurde.
Sind Kinder da, so leiden diese besonders unter der nun eingetretenen Situation.
Im schlimmsten Fall ist der „Rosenkrieg“ mit Michael Douglas und Kathleen Turner ein Kindergartenspiel!!
Wenn doch nur die Signale früher erkannt worden wären!
Lassen sie es nicht so weit kommen!
Wenn Sie merken, das ihre Kommunikation sich verschlechtert. Die Sätze immer kürzer werden. Die Verletzungen beim Streit immer heftiger werden. Alte Narben immer und immer wieder aufreißen.
Frische Wunden einfach nicht mehr zuheilen wollen, spätestens dann ist die Zeit gekommen in eine Paarberatung oder Eheberatung zu investieren.
In vielen Fällen sucht das Paar Hilfe bei den besten Freunden.
Der Ansatz ist gut.
Leider ist es vielfach so, dass die Freunde parteiisch sind!
Somit führt die gut gemeinte Hilfe der Freundin, des Freundes doch immer tiefer in die Sackgasse hinein. Oder, im schlechtesten Fall, dient der gut gemeinte Ratschlag eher dazu, das dass Paar sich trennt. Später erst kommt dann die Frage auf; „Hätten wir es eventuell doch noch irgendwie anders versuchen können?“ sowie die Erkenntnis, „ Wir wollten doch gemeinsam alt werden!“
Ein ausgebildeter Paar-, Eheberater ist hier die bessere Anlaufstelle. Als unparteiischer Dritter hält er eine bessere Übersicht über die Probleme in der Beziehung. Er/Sie nimmt aus einer differenzierten Ebene die Krisenthemen des Paares sachlich und unvoreingenommen auf um daraus dann in gemeinsamen sowie in Einzelsitzungen ein „Päckchen“ zu schnüren, mit dem das Paar den Versuch unternehmen kann, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Sie bekommen eine neue Sicht auf ihre Beziehung. Die Kommunikation wird neu beleuchtet. Denkmuster werden überarbeitet, Sprachbarrieren werden erkannt und mittels neuer Wege in eine fließende Kommunikation gewandelt.
Was hören wir? Wie hören wir? Mit 2 Ohren?
Wohl eher nicht! Friedemann Schulz von Thun hatte erkannt dass wir auf unterschiedlichen Ebenen Hören und das unsere gemeinsamen Gespräche vielfach auf unterschiedlichen Ebenen ablaufen. Daraus entwickelte er dann das so genannte 4 Ohren Model.
Im einzelnen sind dies:
Das Appell-Ohr — Das Beziehungs-Ohr — Das Selbstkundgabe-Ohr — Das Sach-Ohr
Je nachdem auf welchem Ohr ein Satz aufgenommen wird, kann sich ein ganz heftiger Streit entwickeln, oder es kann eine Schlichtung herbei geführt werden.
Ferner erhalten Sie eine Einsicht darin, was das Archetypische Verhaltensmuster mit uns Menschen macht und erkennen die Veränderungen die nötig sind um wieder zueinander zu finden. Werden Sie wieder Wolf; Werden Sie wieder die Prinzessin die sie einmal waren. Lernen Sie wieder Respektvoll miteinander umzugehen, Anerkennung, Bestätigung der Weiblichkeit. All dies sind Faktoren die wieder belebt werden können, die ein Profi ihnen wieder nahe bringen kann.
Nutzen Sie Ihre Chance.Öffnen Sie Ihrer Liebe wieder Tür und Tor!
Seien sie es sich wert, etwas Wertvolles zu bewahren und neu zu entdecken.

Zur Vereinbarung eines ersten Kennenlerngesprächs nutzen Sie eine der folgenden Rufnummern:
Tel.: 0211.598 20 741 oder mobil: 0173.676 3 676Ich freue mich auf Ihren Anruf.
Ihr Michael Lahme

